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Ernährungskunde Teil 7

Die Bauchspeicheldrüse #1

Die Bauchspeicheldrüse ist etwa 15-20cm lang und produziert den Bauchspeichel, oder anders gesagt, den Verdauungssaft. Gleichzeitig produziert sie die zur Verdauung notwendigen Enzyme und andererseits die Hormone, die den Blutzuckerspiegel regulieren.

Denn, bevor unser liebstes Essen überhaupt weiter verarbeitet, genutzt werden kann, muss es in seine kleinsten Bestandteile zerlegt werden, sprich: Kohlenhydrate in Einfachzucker, Eiweiße in Aminosäuren und Fette in Fettsäuren. Erst dann kann unsere Nahrung über die Dünndarmschleimhaut in die Blutbahn und somit in unsere Zellen gelangen. Dort haben sie dann verschiedene Aufgaben. Die Mitochondrien verwandeln Glucose und Fettsäuren in Energie und die Ribosomen z.B produzieren aus den Aminosäuren körpereigene Proteine, körpereigene Hormone, Enzyme uvm.

Durch verschiedenste hochentwickelte Mechanismen, weiß sowohl die Zelle, als auch die Bauchspeicheldrüse, wann erneut Energie gebraucht wird und reagiert entsprechend. Wenn jedoch zuviel Energie in Form von Kohlenhydraten, Zucker vorhanden ist, passiert folgendes:

Da die Speicherfähigkeit der Leber begrenzt ist, muss der Überschuss an Zucker kurzerhand woanders eingelagert werden und wird zu Fett umgewandelt und ins Fettgewebe abkommandiert. Überings hemmt Insulin den Fettabbau. Deshalb ist es wichtig, lieber wenige größere Mengen an Mahlzeiten zu sich zu nehmen, als mehrere kleine. Denn nach jeder Mahlzeit steigt der Insulingehalt des Blutes an und es kann kein Fettabbau stattfinden. Wenn die Pausen zwischen den Mahlzeiten länger sind, kann zur Deckung des Energiebedarfes der Fettabbau einsetzen, natürlich nur dann, wenn ausreichend körperliche Bewegung ebenfalls stattfindet.